Warten auf den Kiebitz: Warum wir erst mähen, wenn die Jungvögel flügge sind
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Während andere Landwirte im Mai bereits den ersten Schnitt einfahren, herrscht auf den Flächen des WIESENGUTS im Wiesmet noch bewusste Ruhe. Denn in den saftigen Wiesen des Natura-2000-Gebiets spielt sich gerade ein kleines Wunder ab: Die Aufzucht der Wiesenbrüter. Der Schutz von Kiebitz, Brachvogel und Co. steht bei uns an erster Stelle – auch wenn das Geduld erfordert.
Der Kiebitz: Ein Charakterkopf braucht Deckung
Der Kiebitz mit seiner markanten Federholle ist das Symbol für intakte Feuchtwiesen. Im Mai und Juni sind die Wiesen sein Kinderzimmer, in dem die flauschigen Küken ihre ersten Schritte machen. Damit sie sicher aufwachsen können, brauchen sie hohes Gras als Schutz vor Fressfeinden und der prallen Sonne.
Warum wir im Mai und Juni die Maschinen stehen lassen
In der modernen Landwirtschaft führt eine frühe Mahd oft zur Zerstörung von Gelegen und zum Tod von Jungvögeln. Wir beim WIESENGUT warten bewusst ab, bis die jungen Vögel flügge und damit mobil genug sind, um den Maschinen auszuweichen. Diese späte Mahd ist der Kern unseres Konzepts für echten Wiesenbrüterschutz.
Die Vorteile der späten Mahd für die Natur:
- Überlebenschance: Jungvögel haben genug Zeit, um ihre Flugfähigkeit zu entwickeln.
- Samenreife: Seltene Wiesenkräuter können in Ruhe aussamen und die Artenvielfalt für das nächste Jahr sichern.
- Insektenparadies: Schmetterlinge und Wildbienen finden bis weit in den Sommer hinein einen reich gedeckten Tisch.
Qualität durch Geduld: Das Ergebnis in deinem Paket
Das Warten lohnt sich nicht nur für die Vögel, sondern auch für die Qualität unserer Produkte. Durch den späten Schnittzeitpunkt ist unser Heu besonders reich an strukturierter Rohfaser und wertvollen Kräutern – ein strukturreiches Raufutter für deine Tiere.
Deine Unterstützung für das Wiesmet
Mit jedem Kauf entscheidest du dich aktiv gegen die industrielle Massenware und für den Erhalt seltener Vogelarten. Du hilfst uns dabei, diese wertvollen Lebensräume im Wiesmet dauerhaft zu bewirtschaften und zu schützen. Gemeinsam geben wir dem Kiebitz eine Zukunft – mit viel Herzblut.

